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Sooo.. ein wenig verspätet aber ich denke das hier ist die beste Lösung um alle auf den neusten Stand zu halten wie es mir geht und was ich hier in Peru alles erlebe

Ich werde natürlich alles was vorher passiert ist hier nachträglich schreiben. Ich werde versuchen so oft und schnell wie möglich euch über alle aufregenden Neuigkeiten zu informieren.

Also schaut immer fleißig rein

Ich hab euch lieb

Alter: 27
 



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Blog

...

...und keine Angst, die Texte werden nicht immer so lang sein

 

Liebste Grüße  <3

3.9.13 19:27


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Die erste Woche

In der ersten Woche habe ich ziemlich viel erlebt, gesehen und gelernt. Damit ich euch aber schnell auf den neusten Stand bringe, fasse ich hier mal die ganze Woche mit den wichtigsten Infos zusammen..

Am 2. Tag kamen Roxana und César (mit den Beiden habe ich ständig E-Mails hin und her geschickt und sind nun auch für mich zuständig, wenn ich iwelche Probleme oder Fragen haben sollte)von der Uni zum Mittagessen vorbei. Wir redeten und lachten viel. Am Nachmittag fuhren wir das erste Mal mit dem Taxi. Wir fuhren mit unserer Gastmutter zum Mirador de Yanahuara, wo man einen sehr schönen Ausblick auf die Vulkane (ganz wichtig der Misti) und Berge hatte.

Die Taxifahrten, sowie der ganze Verkehr hier auf den Straßen ist ein reinstes Chaos und Abenteuer. Aber das Busfahren am nächsten Tag stellte sich als noch schlimmer heraus. Die Busse sind überfüllt und sehr alt. Es steht immer jemand an der Tür und machte diese auf um Leute ein- bzw. austeigen zulassen. Also, wenn ich hier ums Leben komme, dann durch einen Verkehrsunfall. Busfahren ist sehr viel unangenehmer als Taxifahren aber auch günstiger. Pro Busfahrt bezahlt man hier ca. 1,5 Soles, welches umgerechnet 0,40 Cent sind, Taxifahrten sind aber dennoch trotzdem deutlich günstiger als in Deutschland.

Nun ja, wir fuhren also mit dem Bus zum Plaza de Armas, das Zentrum der Stadt. Dieser Platz ist sehr schön mit der Kathedrale und all den weißen Gebäuden drum herum.

Am Mittwoch besuchten Natascha und ich das Kloster „Santa Catalina“, welches unweit vom Plaza de Armas entfernt lag. Dort fuhren wir allerdings mit Taxi hin und zahlten 5 Soles, umgerechnet 1,35 Euro. Einige Teile der Santa Catalina werden heutzutage noch genutzt. Es scheint als sein es eine kleine Stadt in einer Stadt. Es besteht aus vielen kleinen Räumen und Gängen, welches sehr schön anzusehen war.

Donnerstag entschlossen wir eine 4-stündige Bustour durch Arequipa zu machen. Auf dem Weg zum Bus kauften wir uns, auf Anraten von Lourdes, eine Frucht Namens „Tuna“, was eine Kaktusfrucht ist wie wir später herausfanden. Die Bustour war klasse. Wir sahen viele Orte außerhalb der Stadt, konnten schöne Bilder machen und sind auf Pferden geritten.

Am nächsten Tag nahmen wir uns die Zeit etwas ruhiger die Gegend zu erkunden und buchten eine 2-tägige Colca Tour für Samstag und Sonntag.

Wir fuhren morgens um 7:30 am Reisebüro in der Stadt los und fuhren über atemberaubende Landschaften und durch ein Naturschutzgebiet für Lamas, Alpakas, Guanacos und Vicuñas. Wir machten mehrere Stops, unter anderem auf knapp 5000 Metern Höhe. Hierfür konnte man sich vorher einen Coca Tee bestellten, Coca Blätter kauen, Bonbons lutschen oder, wir Natascha und ich, Toffees essen, um es in dieser Höhe aushalten zu können.

Irgendwann kamen wir dann auch in dem Dorf Chivay an, wo wir die Nacht verbringen würden. Wir hielten zunächst an einem Restaurant, wo es für 25 Soles (6,70 Euro) ein Buffet gab. Anschließend wurden wir zu unserem Hotel gefahren, wo wir uns kurz aufhielten und nach einer Stunde ging es los zu den „Hot Springs“.

Zunächst zu dem Hotelzimmer: Wir hatten echt die schlimmsten Befürchtungen, doch, unser Zimmer war sehr schön eingerichtet und für den bezahlten Betrag sehr gut. Es gab (endlich) fließend warmes Wasser, aber die Türklinke der Badezimmertür fehlte. Naja, das schien wohl nicht mehr im Preis einbegriffen gewesen zu sein.

Nun zu den „Hot Springs“: Niemand konnte sich etwas unter diesem Namen vorstellen und so fragten wir im Hotel nach, was dies denn wohl sein. „Hot Springs“ sind Thermalbäder. ‘Super!‘ haben wir gedacht.. doch ich hatte gar keinen Bikini dabei und es waren noch 10 Minuten bis zur Abfahrt. Ich fragte an der Rezeption nach, ob es irgendwo Bikinis zu kaufen gäbe und sie erklärte uns den Weg zum naheliegenden Markt. Somit machten wir uns in unserer Eile auf zu dem Markt und ich kaufte mit innerhalb von 5 Minuten einen Bikini.

Bei dem Thermalbad angekommen, mussten wir viele Treppen hinunter laufen. Doch endlich im Wasser, war es so wunderbar warm und wir hatten zudem eine wunderbare Aussicht auf die Berglandschaft. Dort blieben wir ca. 2 Stunden, bevor es wieder ins Hotel ging.

Zum Abendessen gab es optional um 19 Uhr ein Essen im Restaurant inkl. einer Vorstellung eines Volkstanzes. Dieses ließen wir ausfallen und liefen über den Markt um uns dort etwas zu essen zu kaufen. Wir kauften Orangen, Bananen und Brötchen (8 Brötchen für 1 Sol = 0,27 &euro.

Am nächsten Morgen ging es sehr früh um 6 Uhr weiter zum Colca Tal. Auf dem Weg dorthin mussten wir mit dem Bus einen sehr engen Tunnel durchqueren. Schade nur, dass uns ein anderer Bus entgegen kam und wir in diesem Tunnel ca. 20 Minuten feststeckten, da es kein vor und zurück mehr gab, bis jemand es koordinierte und unserem Busfahrer half, den Bus ganz nah an die Tunnelmauern zu fahren. Natürlich war der Tunnel nicht beleuchtet..

Am Tal angekommen, hatten wir eine atemberaubende Aussicht! Wir liefen ca. 40 Minuten am Abgrund entlang und uns wurde von unserer Reiseleiterin vieles über die Pflanzen dort und über das Tal erzählt. Nach unserem Fußmarsch kamen wir an eine Stelle, wo man Condors beobachten konnte. Diese Vögel haben mit ihren Flügeln eine Spannweite von 3,20 Metern und sind vom Aussterben bedroht.

Auf der Rückfahrt gab es keine großartig neuen Aussichtspunkte und ich war froh als ich abends wieder Zuhause in meinem Bett lag. Alles in allem war es eine aufregende und spannende Woche, in der ich viel gesehen und gelernt habe.

 

 

3.9.13 18:11


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