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Sooo.. ein wenig verspätet aber ich denke das hier ist die beste Lösung um alle auf den neusten Stand zu halten wie es mir geht und was ich hier in Peru alles erlebe

Ich werde natürlich alles was vorher passiert ist hier nachträglich schreiben. Ich werde versuchen so oft und schnell wie möglich euch über alle aufregenden Neuigkeiten zu informieren.

Also schaut immer fleißig rein

Ich hab euch lieb

Alter: 26
 



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Blog

Ankunft - Erster Tag, Erste Eindrücke

Wie schon beim "Hinflug" beschrieben, habe ich erstmal einen Schock bekommen als ich aus dem Fulgzeug ausstieg. Als ich dann aber auch noch mit dem Auto zu meiner Unterkunft, in der ich nun 5 Monate leben musst, gefahren wurde, wollte ich am liebsten wieder ins Flugzeug zurück und nach Hause. Die fahren hier wie bekloppt und die Häuser sehen aus.. Oh man...ich habe nur gehofft, dass ich nicht in so einem Hause leben muss (aber dann hätte Natascha mich wohl vorgewarnt).

Am Haus angekommen war ich angenehm überrascht Das Haus ist sehr schön und riesig. Außerdem wurde ich sehr lieb von meinen Gastgeschwistern begrüßt. Der Junge hat sogar meinen Koffer in mein Zimmer geschleppt ^^

Nach einem Mittagessen, wo sich auch schon die ersten Verständigungsprobleme zeigten, gingen wir die nötigsten Sachen, wie Toilettenpapier, Shampoo und Duschgel etc. einkaufen. Zum Einkauszentrum (es war übrigens Sonntag) fuhren wir mit einem anderen Auto.. Dieses Auto ist auf deusch gesagt Schrott! Ich konnte kaum glauben, dass dieses "Auto" noch fährt aber es lief und es war nicht das einzige Auto auf der Straße wo man sich fragt wann es denn auseinanderfällt.

Nach einiger Zeit gab es dann Abendbrot und danach ging ich dann, obwohl es noch sehr früh war (aber es ist ja um 18 Uhr dunkel), ziemlich erschöpft und müde von der langen Reise in mein Bett.

Noch so nebenbei als kleine Info:

Hier wohnen: die Eltern, 2 Kinder (ein Junge, César, 18 Jahre und ein Mädchen, Daniela, ca. 21 Jahre), 2 weitere Mädels, die woanders herkommen und hier zur Uni gehen, Natascha und ich. Zudem kommen noch eine Schildkröte namens Tessi und 2 Hunde. Der eine (Timo, seeehr sehr alt) wohnt auf dem Dach und bekommt immer die Essensreste von uns serviert und der andere (Yoyo) ist noch sehr klein und kann grad laufen.

 


3.9.13 05:00


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Hinflug (27.07.2013)

 Düsseldorf - New York - Lima - Arequipa

Einige Tage bevor es los ging, war ich schon ziemlich nervös und habe mir viele Gedanken gemacht, was für Sachen ich mitnehmen muss. Die Vorfreude stieg von Tag zu Tag.

Als wir (Mama, Florian und ich) dann endlich los fuhren, sind wir erst noch bei Opa und Oma und anschließend noch nach Bückelte gefahren, um Papa „Tschüss“ zu sagen, der auf Kanutour mit seinen Fußballmännern war.

Am Flughafen angekommen, schauten wir auf die Anzeigetafel, bis mein Flug mit dem Check-in Schalter auftauchte. Auf einmal Schock! Mein Flug, der um 13:05 Uhr geplant war, hat eine Verspätung von 4 !!! Stunden und würde erst um 17:05 Uhr starten. Um Gewissheit zu haben, suchten wir den Infoschalter der Fluggesellschaft auf, die uns dies bestätigte. Gott sei Dank hatte ich einen geplanten Aufenthalt von 8 Stunden in New York, sodass ich meinen Flug nicht umbuchen musste. Ich gab somit meinen Koffer auf und erhielt meine Bordkarte – Fensterplatz Yuhuu!

Da wir ja nun noch ein wenig mehr Zeit hatten, ließen wir uns einen Tee bzw. Cappuccino im Café, sowie die Aussichtsplattform des Flughafens, nicht entgehen. Als wir nun erneut auf die Anzeigetafel schauten, waren aus 4 Stunden Verspätung 4,5 geworden. Nun gut, eine halbe Stunde früher oder später macht jetzt auch nichts mehr aus. Ein Gutes hatte die lange Verspätung ja – ich durfte noch ein paar Stunden mehr bei meinen Liebsten sein und musste in New York keine 8 Stunden allein verbringen.

Als es nun endlich Zeit wurde, verabschiedete ich mich und ging durch die Sicherheitskontrolle, zum Gate und anschließend ins Flugzeug. Dort angekommen, machte ich mir große Gedanken, ob ich mich wohl in New York und Lima zu Recht finden würde. Ich bin zwar schon öfter geflogen aber noch nie so lange und schon gar nicht mit Umsteigen. Ich dachte ich würde schon in NY verloren gehen.

Doch in NY angekommen lief alles gut. Ich wusste genau wo ich hingehen musste, alles war sehr gut ausgeschildert und gut organisiert. Auch die Leute dort waren sehr nett. Leider war es schon dunkel als ich ankam, dennoch konnte ich die Skyline New Yorks sehen und am liebsten wäre ich dort geblieben. Am Flughafen musste ich mir die Zeit noch etwas vertreiben und somit lief ich ein wenig herum und las mein Buch, welches ich mir extra für die Reise gekauft hatte.

Mit der Zeit wurde ich sehr müde und war heilfroh als endlich das Boarding begann. Als ich saß und alle Passagiere im Flugzeug saßen, stellte ich fest, dass neben mir die 2 Plätze frei waren. Somit zog ich die Schuhe aus, lebte mich lang über die Sitze und schlief die meiste Zeit des Fluges über.

In Lima angekommen bekam ich den ersten Kulturschock. Niemand verstand mich und alle redeten mich auf Spanisch zu, jeder sagte irgendetwas anderes. Ich musste meine Koffer abholen und den Flughafen verlassen. Um wieder reinzukommen musste ich meinen Pass vorzeigen. Ich brauchte erst einmal eine Pause und somit setzte ich mich irgendwo hin und las eine Weile in meinem Buch weiter. Ab und zu beobachtete ich die Leute, die an mir vorbeigingen. Sie waren richtig dick mit Winterstiefeln und –jacken angezogen, sodass ich mir Gedanken machte, ob ich nicht viel zu dünne Sachen eingepackt habe. Nach ca. einer Stunde wagte ich mich dann nach dem Check-in Schalter zu fragen, da mein Flug nicht auf der Anzeigetafel erschien. Auch dies erwies sich mal wieder als ein riesen hin und her. Schlussendlich gab ich meinen Koffer auf und ging durch die Sicherheitskontrolle zu meinem Gate.

Nach Arequipa war es jetzt nur noch 1,5 Stunden. Als ich dort landete, glaubte ich meinen Augen kaum. Dass sich dieser Platz überhaupt „Flughafen“ nennen durfte war ein Wunder. Es war schlicht eine kleine Hütte, wenn nicht sogar ein Zelt, worin ein Paketband aufgestellt war. Das „Hauptgebäude“ schien renoviert zu werden. Glücklicherweise wurde ich dort aber sehr lieb von Natascha und Lourdes (meiner Gastmutter) empfangen, welches den ganzen Ärger in Lima entschädigte.

3.9.13 04:36


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